die welt aus meiner optik
Jaja, die braunen und weissen (Eier)

Eier

I mim Chüelschrank stönd normalerwis 9 Eier i zwei Reihe 
liecht  versetzt also nöd grad hinterenand 
Sie stönd im 3. Fach vo une obe a de Milch 
direkt nebed em Anke i de Chüelschranktürewand 
Und wenn d’ s gnau aluegsch gsehsch en Stempel wo bewiist 
es sind Schwiizer und sie chömed notabene vom Freiland

Und wenn ich dur d’ Chuchi stiffle 
denn ghör is mängisch chiffle 
mer chönnt säge, diä händ zimli heavy Krach 
Und won ich d’ Türe uufrisse 
git es bruns Ei emne Wisse 
grad gupfvorah en Eiertätsch uufs Dach

Natürli han is gfräget was da los seig und han gfluechet 
weg de Souerei wos agrichtet händ
Da händ di Brune ganz uufbracht gseit die Wisse rüefid ständig dass all 
brune Eier fuuli Eier sind
Und die Wisse händ verzellt z’erscht heiged aber scho di Brune gseit die 
Wisse heiged all en weiche Grind

Und da han i mit ne gschumpfe
Mit de Spitze und de Stumpfe
Han gschroue so chönns nüme wiitergah

Han gseit „Weg so banale Gründ
wie de Farb vo Schale münd  
sich nur die dümmschte Eier d’Chöpf iischlaa!” 

Die nün Eier wo normalerwiis versetzt hinterenand stönd 
han ich denn im ganze Chüelschrank verstreut
Doch sie händ s’Gmües afange Mobbe und händ em Chäs gseit er seig en Stinker 
und au d’ Yogurt händ sich nöd würklich sehr gfreut

Drum han ich kei andri Wahl gha
Han e Pfanne und chli Öl gno
Han Rüerei gmacht und russische Salat

Han wie vom Eitüfel besesse
E Wuche lang dra gesse
Und ihr chönd eu denke - wie’s mir jetzt gaht…

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